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Sommerpausen:
Filmmuseum: 5.7. bis Anfang September
Stadtkino: 23.7.-19.8.
Gartenbaukino: 3. bis 27.8.
Admiral Kino: 3.-20.8.
Kino im Kesselhaus: 19.7.-3.9.
Rechbauer 7. bis 13.8.

Workingman’s Death

Von Michael Glawogger

Mit Minenarbeitern in der Ukraine, Schwefelträgern auf Java, Schlachthausarbeitern in Nigeria, Werftarbeitern in Pakistan, Hochofenarbeitern in China

Jahr 2005

Dauer 122 min.

Ein gewaltiger Dokumentarfilm in fünf Kapiteln (und einem Epilog) berichtet von Orten, an denen man immer noch händische Schwerarbeit praktiziert: In Krasni Lutsch arbeiten die Erben Stachanows illegal in aufgelassenen Minen, als letzte, lebensgefährliche Einkunftschance. Im indonesischen Ostjava tragen Kulis Zentner von Schwefel in Körben vom Vulkan vorbei an Tourist*innen ins Tal. Ein Freiluft-Schlachthof (samt Röstfeuern zur Weiterverarbeitung) in Port Harcourt in Nigeria: Zyklus des Todes und Kreislauf des Lebens. Im pakistanischen Gaddani zerlegen Immigranten mit Schweißgeräten riesige Schiffe: der Müll des Westens als Rohstoff der »Dritten Welt«. In den Stahlfabriken von Anchan in China herrscht unbedingter Zukunftsglaube an den wirtschaftlichen Aufschwung. Nachschrift: noch eine Zukunft, samt bunter Lichtshow, eine zum Freizeitpark umfunktionierte, stillgelegte Schmelzhütte in Duisburg. (Christoph Huber)

Foto: Österreichisches Filmmuseum