Vom Traum, unsinkbar zu sein
Wie stirbt ein Schiff? Wird es müde und strandet wie ein Wal? Die DDR-Hochseefischerei hat auf See nie ein Schiff verloren und doch gibt es heute nur noch vier von ehemals Hunderten. Sie bewahren Geschichten von Seenotrettung, Drogenschmuggel und von Männern, die auf ihnen fernab der Küste eine Heimat fanden, in sich.
Denn diese Schiffe sind mehr als nur stählerne Objekte. Einige wurden zu wandernden Bühnen und Denkmälern, andere fischen weiterhin Rotbarsch in der Nordsee. Menschen kehren zu ihnen zurück, um Geschichten zu erzählen, Lieder zu singen oder einfach die Hände auf den kalten Stahl zu legen, als könnten sie ihren Herzschlag spüren.