The Dreamers
Paris, 1968. Während draußen die Proteste eskalieren, ziehen sich drei junge kinobegeisterte Menschen in eine Wohnung zurück. In diesem abgeschlossenen Kosmos beginnen sie ein unschuldiges Film-Ratequiz, das sich bald in ein Spiel um Freiheit, Lust und Begierde verwandelt. THE DREAMERS verbindet politische Umbrüche mit einer intimen Versuchsanordnung, Filmgeschichte mit persönlicher Erfahrung, Realität und Inszenierung. Zwischen Provokation und Unschuld entsteht ein Film über Jugend als Ausnahmezustand und die Verführungskraft von Bildern. Michael Althen: »Das Schönste aber an diesem Film ist, dass er, der so voller Demut vor dem Kino ist, von einem Mann gemacht wurde, vor dessen Filmen sich alle anderen mindestens genauso tief verbeugen müssten.«
(Florian Widegger)