Malina
Eine namenlose Schriftstellerin lebt mit ihrem Geliebten Ivan und ihrem Freund Malina in Wien. Zwischen Alltag, Begehren und Erinnerungen gerät ihre Wahrnehmung zunehmend ins Wanken. Während sie versucht, ihre widersprüchlichen Gefühle und Beziehungen zu ordnen, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, Fantasie und inneren Abgründen immer mehr.
Werner Schroeters MALINA nach dem gleichnamigen Roman von Ingeborg Bachmann ist ein atmosphärisch dichtes, radikales Drama über Liebe, Identität und die Auflösung des eigenen Ichs. Mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle und Mathieu Carrière sowie Christiane Hörbiger verbindet der Film intensive Bildsprache mit einer beklemmenden, surrealen Atmosphäre.