Invisible People
INVISIBLE PEOPLE ist ein experimenteller Dokumentarfilm über den japanischen Butoh-Tanz – den „Tanz der Finsternis“. Diese radikale, zwischen Rebellion, Ritual und Meditation oszillierende Form des Ausdruckstanzes entstand nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Film zeigt eindrucksvolle Porträts wichtiger Butoh-Meisterinnen und Performerinnen, darunter Yoshito Ōno, Sohn des Butoh-Mitbegründers Kazuo Ōno, der während der Dreharbeiten verstarb.
Ausgehend vom Verlust ihres Vaters begibt sich Alisa Berger auf eine filmische Suche nach dem Unsichtbaren – nach Momenten, Menschen und Bewegungen, die zwischen Leben und Tod, Sichtbarkeit und Erinnerung existieren.
„Der Film richtet den Blick auf das Verborgene. Ich wollte eine tranceartige Erfahrung schaffen, die das Unsichtbare erfahrbar macht – das, was zwischen den Dingen existiert.“ Alisa Berger