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All the Mountains Give
ALL THE MOUNTAINS GIVE, inszeniert von Arash Rakhsha, ist ein immersives und visuell eindringliches Spielfilmdebüt, das ein intimes Porträt prekärer Lebensrealitäten kurdischer Gemeinschaften am Rand gesellschaftlicher Sichtbarkeit zeichnet. Über einen Zeitraum von sechs Jahren gedreht, begleitet der Dokumentarfilm die beiden Freunde Hamid und Yasser, die als Schmuggler unverzollte Waren über die gefährliche Grenze zwischen Iran und Irak transportieren.
Täglich riskieren sie ihr Leben, um unter Bedingungen ökonomischer Knappheit, sozialer Marginalisierung und politischer Vernachlässigung zu überleben. In eisigen Blautönen gehalten – Spiegel der rauen Landschaft wie auch der Fragilität ihrer Existenz – fängt der Film zugleich flüchtige Momente von Kameradschaft, Humor und menschlicher Widerstandskraft ein.
Rakhshas Kamera verleiht einer kurdischen Realität Ausdruck, die häufig übersehen wird, und macht das komplexe Wechselspiel von Überleben, Würde und gesellschaftlichem Ausschluss sichtbar.
»Ich bin Kurde und war vom achtzehnten bis zum zwanzigsten Lebensjahr Kolbar. Ohne Zweifel wissen Sie inzwischen, was das bedeutet – dass junge Männer täglich ihr Leben für einen kärglichen Verdienst riskieren. Diese Form des Schmuggels existiert nirgendwo sonst auf der Welt, und diejenigen, die diese Arbeit verrichten, geraten in einen zermürbenden Kreislauf der Ausbeutung. Ich hatte das Glück, noch jung aussteigen zu können, doch die Erfahrung blieb – so wie Hamid es am Ende des Films beschreibt. Auch wenn der Film vor allem Hamid und Yasser folgt, erzählt er letztlich vom Leben der kurdischen Bevölkerung in dieser kleinen Stadt am Rand von Iran und Irak.«
(Zitat aus dem Regiestatement)