Ravenous
Teil der Special Reihe NACHTBLENDE
„Sort of the STARSHIP TROOPERS of cannibal movies“
matt lynch on Letterboxd
Man(n) ist, was man isst. Und manchmal ist das ein bisschen problematisch. In blutgetränkter Schneelandschaft und mit knurrenden Mägen serviert die britische Regisseurin Antonia Bird mit RAVENOUS einen rabenschwarzen Frontier-Horrortrip, in dem der amerikanische Traum buchstäblich Menschen frisst. Mahlzeit!
Mexikanisch-Amerikanischer Krieg, Sierra Nevada, irgendwo im Nirgendwo: Captain John Boyd (Guy Pearce) stellt sich in einer Grube voller Leichen tot. Das rettet ihm das Leben und macht ihn zu einer umstrittenen Heldenfigur. Das Blut der gefallenen Kollegen, das ihm dabei in den Mund geronnen ist, fungiert nur als kleiner Vorgeschmack. Denn fortan macht der Film seinem deutschen Verleihtitel RAVENOUS – FRISS ODER STIRB alle Ehre...