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Memory (2025)
Vladlena Sandu wurde auf der Krym geboren und als Sechsjährige zu ihren Großeltern nach Grosny geschickt – kurz bevor dort der Erste Tschetschenienkrieg ausbrach. In MEMORY nähert sich Sandu diesen Kindheitserfahrungen fragmentarisch an und macht ihre Erlebnisse in surrealistischen, auf 16-mm-Film gedrehten Bildern erfahrbar. Visuelle Tricks, Actionfiguren, Puppen und Miniaturhäuser werden zu Landschaften der Erinnerung und die Stimme der Regisseurin führt als Voiceover hindurch. Ein intimer, experimenteller Dokumentarfilm, der gewaltvolle Realitäten in eine vielschichtige visuelle Sprache überführt.