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IFFI Kurzfilme Curated by Qyzqaras Film Festival

Vondiv.

Jahr2026

Dauer91min.

ERTAK (2023, Usbekistan)
Kamila Rustambekova
Ein junger schwuler Mann lebt mit seiner Mutter in einem usbekischen Dorf. Die Nachbarn tratschen, die Mutter meidet die Öffentlichkeit. Ihren Sohn stellt das vor eine schwierige Entscheidung: Nur wenn er seine Mutter allein zurücklässt und das Land verlässt, kann er Freiheit und Sicherheit erlangen.

TRUSIŠKA (SCAREDY-CAT) (2025, Kasachstan)
Assel Aushakimova
Ein Politiker übt daheim eine Rede ein: Als Familienvater und Verfechter traditioneller Werte setzt er sich für das – mittlerweile real in Kraft getretene – Gesetz gegen die sogenannte „LGBT-Propaganda“ ein. Wie sehr er lebt, was er predigt, zeigt sich, als ein junger Mann in seiner Wohnung auftaucht.

NAD GORODOM (ABOVE THE CITY) (2025, Kasachstan/Russland)
Malika Mukhamejan
Die schüchterne Aidana kommt in eine neue Schule, die beliebte Jenya nimmt sich ihrer an. Mit ihr entdeckt Aidana neue Aspekte des Lebens. Die konservativen Eltern freut es zwar nicht, doch ihre Tochter hat sich selbst gefunden – und ihr Entschluss ist so klar wie der See über den Dächern Almatys.

VOICELESS (2025, Kirgistan)
Saadat Sataeva
Das ohnehin komplizierte Modell Fernbeziehung scheint mit den Wohnorten Kirgisistan und der von Russland attackierten Ukraine ein fast unmögliches Unterfangen zu sein. Vorsichtig, ohne Gesichter zu zeigen, ist VOICELESS ein kleines Denkmal der Liebe im Angesicht von Krieg und Queerfeindlichkeit.

UNKNOWN HOMELAND (2026, Kasachstan/Deutschland)
Mirta Kamil
Wenn dich das „eigene“ Land wegen deiner Art, zu leben, ausschließt, wird Heimatverbundenheit zu Hassliebe. Zu geheimnisvoll-malerischen Schwarz-Weiß-Bildern von Steppe, Schienen und Industrieanlagen spricht ein Voiceover über die Notwendigkeit, zu gehen, und die heimliche Sehnsucht, wiederzukommen.

THE FIRST YEAR OF YOUR LIFE (2026, Argentinien/Kasachstan/Deutschland)
Mirta Kamil
Ein geteilter Screen. Links die Aussicht aus einem fahrenden Zug, rechts das neue Leben: Als queerer Elternteil mit weiblicher Partnerin hat die Filmemacherin hier alle Namen geändert und erzählt von der Flucht der jungen Familie vor Repression: von Russland nach Kasachstan, dann nach Argentinien.