Frances Ha
Ginge es nach Frances, könnte ihr Leben mit Sophie ewig so weiter gehen. Mit Sophie kann sie wunderbare Scheinboxkämpfe ausfechten, von der Zukunft träumen (Sophie als zickige Verlegerin, die ein “Coffee Table Book” über die berühmte Tänzerin Frances herausbringt) und vor allem gemeinsam wohnen. Bis eines Tages die Wirklichkeit vor der Tür steht: Sophie zieht mit ihrem Freund nach Tribeca, und Frances kann sich das Appartement in Brooklyn alleine nicht leisten. Zumal sie beruflich nicht weiter kommt. Als Tänzerin ist sie keine große Nummer, und anstatt sie für eine Weihnachtsaufführung zu engagieren, bietet ihr die Leiterin des Tanzstudios nur einen Bürojob an. Und so stolpert Frances zunächst von einer Katastrophe in die nächste, von einer miesen Absteige in die nächste, noch miesere. Doch Frances ist einfach zu optimistisch, zu sehr dem Leben verhaftet, um sich unterkriegen zu lassen.