Farben der Gewalt (Colors)
Im von Ganggewalt geprägten Los Angeles geraten zwei Polizisten mit grundverschiedenen Vorstellungen von Recht und Ordnung an ihre Grenzen. Während der erfahrene Officer Bob Hodges auf Dialog und Verständnis setzt, begegnet sein junger Partner Danny McGavin den rivalisierenden Straßengangs mit Härte und Aggression. Zwischen den Fronten der Bloods und Crips wird deutlich, wie eng Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit miteinander verwoben sind.
Dennis Hoppers Colors – Farben der Gewalt (1988) zählt zu den prägenden Polizeidramen der 1980er-Jahre. Mit eindringlicher Authentizität, gedreht an Originalschauplätzen und mit Sean Penn und Robert Duvall in den Hauptrollen, zeichnet der Film ein schonungsloses Bild urbaner Gewalt und gilt bis heute als wegweisender Beitrag zum Gangster- und Polizeifilm.