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Sommerpausen:
Filmmuseum: 5.7. bis Anfang September
Stadtkino: 23.7.-19.8.
Gartenbaukino: 3. bis 27.8.
Admiral Kino: 3.-20.8.
Kino im Kesselhaus: 19.7.-3.9.
Rechbauer 7. bis 13.8.

Retrospektive
Lauras Tipp

Pans Labyrinth

Von Guillermo del Toro

Mit Ivana Baquero, Sergi López, Maribel Verdú, Doug Jones

Jahr 2007

Dauer 118 min.

Sprache Spanisch

Guillermo del Toros in exquisiten Bildern vorgetragene Fabel vom Kampf mit imaginären und wirklichen Monstren ist eine feministische Erweiterung seines surrealen Horrormärchens El espinazo del diablo (2001) und – bei aller märchenhaften Romantik – eine luzide Analyse von Faschismus im Gewand eines Fantasyfilms. Ofélias Mutter heiratet nach Ende des Spanischen Bürgerkriegs einen Franco-Offizier, der 1944 seinen Vernichtungsfeldzug gegen die verbliebenen Widerstandskämpfer weiterführt. Die Verschränkung fantastischer und "realer" Motive ist virtuos: Während Ofélia einer alten Legende gemäß drei Aufgaben erfüllen (und Nachtgestalten wie einem Menschenfresser ohne Augen gegenübertreten) muss, glaubt der Faschist blind an den Erfolg seiner handgreiflichen Exekutionsmethoden. Die beiden Handlungsstränge kommen auf unvermeidlich tragische Weise zusammen, aber del Toro bekennt sich zur Utopie: in Sachen Mythos ebenso wie in der Politik. (C.H.)

Bild: Österreichisches Filmmuseum