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Gummo

VonHarmony Korine

MitJacob Reynolds, Max Perlich, Linda Manz, Chloë Sevigny, Jacob Sewell, Nick Sutton

Jahr1997

Dauer89min.

SpracheEnglisch

Teil der Special Reihe RADICAL 90s

Solomon: „Life is great. Without it, you’d be dead."

Zwei Jahre nach KIDS liefert Drehbuchautor Harmony Korine mit GUMMO sein Regiedebüt ab und damit neben SPRING BREAKERS seinen immer noch am meisten besprochenen Film. Was nicht überraschend ist.

Katzen töten, an Restaurants verkaufen und das Geld für Klebstoff verscherbeln. Klingt absurd, ist aber der Alltag von zwei dürren Jungen (gespielt von Nick Sutton und Jacob Reynolds) in Xenia, Ohio – einer fiktiven Stadt, die zuvor von einem Tornado verwüstet wurde. Die schwarze Katze von drei jungen Schwestern (gespielt von Darby Dougherty, Chloë Sevigny und Clarissa Glucksman) bleibt nur durch ein Glück verschont…

Um diese zwei sehr unterschiedlichen Gruppen ist der Film arrangiert, doch man darf sich das nicht in Form eines linearen Plots vorstellen. „GUMMO is one of a number of independent features that largely abandons any conventional sense of linear plotting“, schreibt Geoff King in seinem Buch über das American Independent Cinema. Wir haben es also eher mit einem wild-fragmentarischen Portrait des Lebens von gesellschaftlichen Randfiguren zu tun, die in einer marginalisierten Community an einem gottverlassenen, blinden Fleck der USA leben.