Eaten Alive
Teil der Special Reihe NACHTBLENDE
„The last few minutes of a Tobe Hooper movie are always the most chaotic shit you’ve ever seen, it rules.“
Bryan Espitia on Letterboxd
EATEN ALIVE von Tobe THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE Hooper ist eine kleine, dreckige Perle des US-amerikanischen Regisseurs, irgendwo zwischen Hitchcocks PSYCHO, dem Splatter-Kino eines Herschell Gordon Lewis und den dunkelbunten Bildern des italienischen Genrekinos der 60er und 70er-Jahre.
Clara (Roberta Collins) versucht sich in einem heruntergekommenen Bordell irgendwo in Texas als Sexarbeiterin, doch stößt bereits in ihrer ersten Nacht an ihre sehr nachvollziehbaren Grenzen. Ihr erster Freier ist der ortsbekannte, ungute Buck (Robert „Freddy Krueger“ Englund). Er ist im Begriff sie zu vergewaltigen, als Clara laut genug nach der Besitzerin des Etablissements schreien kann, die sie sogleich aus dem Haus wirft.
Sie kommt noch in der gleichen Nacht in einer nahegelegenen Pension unter. Das schäbige Hotel wird vom schrulligen Judd (Neville Brand) geführt, seines Zeichens stolzer Besitzer eines Nilkrokodils, das er übrigens von Buck geschenkt bekommen hat. Clara muss schnell feststellen, dass dies nicht der Ort ist, an dem sie erleichtert aufatmen wird…