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DIE ELF TEUFEL
Mit musikalischer Live-Begleitung von
**„East of Mozart“ **
– Johanna Schlömicher (Klavier, Electronics), Stefan Krist (Posaune), Michael Prehofer (Schlagzeug) –
und historischer Nachbetrachtung und Einordnung von Martin Krist.
Debut-Album Äaüчek梦:zqцэ#nhq4Ы6boЮü5-62vöяI ist auf dem italienischen, auf improvisierte Musik spezialiserten Label Setola di Maiale veröffentlicht, anhörbar auch auf Bandcamp:
https://eastofmozart.bandcamp.com/album/a-ek-zq-nhq-4-6bo-5-62v-i
Vorführung in zwei Halbzeiten und Nachspielzeit
Der Stummfilm „Die elf Teufel“ aus dem Jahr 1927 ist einer der ersten Fußballfilme der Geschichte. Die aus heutiger Sicht ungewöhnlichen Fußballszenen wurden in Berlin mit Spielern von Tennis Borussia Berlin gedreht.
Der Hintergrund der Handlung ist für die Zwischenkriegszeit typisch und lässt sich auch auf den österreichischen Fußball dieser Zeit übertragen: Vorstadtclub gegen reichen Cityclub. Auf der einen Seite der mittellose, aber engagierte Fußballklub „Linda“, dessen Spieler Zeitungsverkäufer, Bauarbeiter, Taxifahrer oder Lehrer sind. Ihr Spielertrainer und bester Spieler ist der Dreher Tommy. Linda, seine Verlobte, ist die gute Seele des Vereins. Auf der anderen Seite der reiche Club „International“, dessen Trainer Mac Lawrence mit Hilfe des verführerischen Vamps Vivian Holm und hohen Geldzahlungen Tommy abwerben, im damaligen Sprachgebrauch „kapern“, will.
Wie es die Dramaturgie des Filmes will, werden die beiden Mannschaften im Cup gegeneinander ausgelost. Wie wird sich Tommy entscheiden?
Sporthistorisch interessant sind die Sportbekleidung und die damalige Spielweise: Etwa wie massiv der Tormann im Strafraum selbst mit gefangenem Ball attackiert werden durfte. Oder dass kein Austausch möglich war und verletzte Spieler manchmal nach einiger Zeit wieder aufs Spielfeld kommen. Auch die Ausschreitungen im Publikum, die es damals so gut wie bei jedem Spiel gab, sind zu sehen.
Von historischem Interesse ist natürlich, wie das Leben der Schauspieler*innen in der kommenden NS-Terrorzeit verlief. Arrangierten sie sich, emigrierten sie?
Mit einem Filmgespräch im Anschluss des Films
Eintritt 15 EUR/12 EUR/10 EUR
nonstop Kinoabo Aufpreis 5 EUR