Samstag
28.03. 20:30
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Filmmuseum
Wien
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OV
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Deutschland, 1943: Der für die Nazis kriegswichtige Wissenschaftler Karl Rothe ermordet aus Eifersucht seine Geliebte. Die Gestapo hilft, die Tat zu vertuschen und Rothe muss mit der Schuld leben. Als sein Wohnhaus in Schutt und Asche liegt, schreibt er seinen Namen zu denen der Opfer auf einen Mauerrest. Das Blatt wendet sich, als er nach dem Krieg seinem Kontrahenten Hösch (Karl John) wieder begegnet. Mit seiner nachtschwarzen Parabel über Opportunismus und Naivität entledigte sich Peter Lorre der Überväter Brecht und Lang. Schnörkellos verhandelt er als Regisseur das Schicksal seiner von ihm selbst dargestellten Hauptfigur. Der Film wurde von der zeitgenössischen Kritik als Meisterwerk gepriesen, jedoch blieb das Publikum aus und Lorre verließ Europa erneut, diesmal für immer. (E.S.)