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Daddy’s Girl

VonSafira Robens

Jahr2026

Dauer118min.

Kurz nach der Trennung ihrer Eltern begibt sich Gretchen auf die Suche nach ihrem abwesenden Vater. Überfordert von der Kommunikation mit ihren Angehörigen stürzt sie sich ins Unbekannte. Der Film ist eine Collage aus Porträts: Begegnungen, Menschen, Orte und Stimmen, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Immer zwischen Erinnerung, Gegenwart und Projektion, zwischen Sichtbarkeit und Auflösung.

Daddy’s Girl ist eine poetische Annäherung an Herkunft, Verlust und ein leises Werden.

Der Film erzählt eine Geschichte, die ihren Blick ohne Kommentar verschiebt. Er versteht sich als Einladung, neue Sehgewohnheiten zu entwickeln – weg von der Ausnahme, hin zum Selbstverständlichen. Wie sieht die Realität von PoC in deutschsprachigen Ländern aus? Der Film begreift Repräsentation nicht als Statement, sondern als gelebte Wirklichkeit. Indem er Menschen of Color zeigt, ohne sie zu erklären oder zu problematisieren, schafft Daddy’s Girl einen Raum, in dem Zugehörigkeit nicht verhandelt werden muss. Am Ende geht es also um mehr als Sichtbarkeit: Es geht um Perspektive. Um die Kraft von Bildern, die eine Welt zeigen, wie sie ist.

Vorführung am 29. März um 12:30 Uhr, gefolgt von einem Gespräch mit der Filmemacherin Safira Robens, moderiert von der Politikwissenschaftlerin Munira Mohamud.

Veranstaltet von Afrieurotext und Black Voices.

30 % der Ticketeinnahmen gehen an Kilet Kiass, eine Frauenberufsschule in Yaoundé, Kamerun.