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Belén
Argentinien, 2014. Eine junge Frau wird aufgrund starker Bauchschmerzen in ein Provinzkrankenhaus in Tucumán eingeliefert und notoperiert. Stunden später wird die angeblich schwangere Patientin noch am Krankenbett verhaftet: Ihr wird vorgeworfen, den Fötus abgetrieben zu haben – eine damals strafbare Handlung nach argentinischem Recht. Die Anwältin Soledad Deza wird auf den Fall aufmerksam und beginnt, mit ihrem rein weiblichen Team Recherchen anzustellen. Bald wird klar, dass „Belén“, so ihr Pseudonym, zu Unrecht im Gefängnis sitzt. Obwohl sie mit dem Leben bedroht wird, versucht nun Soledad mit allen Mitteln, das Urteil anzufechten und Belén zu befreien. Unterstützt wird sie dabei von tausenden Frauen, die in einer Welle der Empörung gegen dieses Unrecht auf den Straßen Argentiniens protestieren.
Regisseurin Dolores Fonzi bringt den wahren und schockierenden Gerichtsfall, basierend auf dem Buch „Somos Belén“ von Ana Correa, auf die Leinwand und spielt gleichzeitig die Hauptrolle. Der packende und wichtige Film über die Bewegung, die letztendlich in Argentinien zur Legalisierung von Abtreibung führte, erzählt vom Mut, sich gegen strukturelle Gewalt an Frauen aufzulehnen und der kollektiven Kraft, gesellschaftliche Veränderungen möglich zu machen.
„Ein kraftvolles, inspirierendes feministisches Drama.“ (Screen Daily)
Beste Nebendarstellerin Filmfestival San Sebastián 2025